Sonntag, 12. November 2017

Irland 2017 (about love)





Dein erstes Mal in Irland
Und ich wusste du würdest dich,  genau wie ich damals,  auf der Stelle verlieben.
Eine Geliebte, die ich nur zu gerne neben mir dulde.









Was mich betrifft, sind aller guten Dinge wohl acht.
Sieben Mal habe ich mich danach gesehnt, nicht alleine am Strand entlang zu wandern.
Sieben Mal...










Und während dich die nebelumspielten Berge faszinierten, die Schönheit der rauen Landschaft dich ergriff und deine Ohren erstmals Wellenrauschen vernahmen ...
... waren es für mich zum ersten Mal nicht diese Dinge, die mich ergriffen...





Du warst hier, mit mir.
Der Mensch, den ich liebe, in dem Land, das ich liebe.
Hand in Hand am einsamen Strand, nur du und ich und das Meer und Musik...


_____________________________________________________________________________________________________



 








 








... bis um nächsten Mal, my Love.
Mit Dir, my Love ...





_________________________________________

* all photographs by Chris Drake

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Herbst-Impressionen

Keine andere Jahreszeit bringt so prächtige Farbenspiele und Lichtstimmungen hervor wie der Herbst. 
Da beneide ich jeden, der fototechnisch die richtige Ausstattung und das entsprechende Knowhow besitzt, um diese Schönheit der Natur einzufangen.
 Aber auch mit Hobbykenntnissen und Digitalkamera (und teilweise sogar ziemlich schlechter Handykamera) kriegt man ein paar schöne Augenblicke eingefangen.... :




 Satte Farben...

















 Stimmungsvoll....


 







 Flüchtige Augenblicke...





















 ________________________________________________________________________________


by DieIsi









Sonntag, 8. Oktober 2017

Keine Angst

Da fragt man sich doch wirklich,  warum man manchmal mehr oder weniger bewusst leidet.  Sich dafür entscheidet.

Seit gestern quälen mich starke Zahnschmerzen,  nicht wirklich zu lindern,  egal mit welchem Mittel.
Aber warum bin ich heute nicht zum Notdienst gegangen? Habe mich bewusst für einen weiteren Tag mit Schmerzen entschieden?
Die Antwort ist Angst. 
Weil ich schlechte Erfahrungen mit Notdienst gemacht habe und weil ich ohnehin Angst vorm Zahnarzt habe. 
Also leide ich lieber noch einen weiteren Tag und gehe zu dem mir vertrauten Zahnarzt,  bei dem die Angst zumindest nicht ganz so groß ist. 

Seit Tagen lese ich alte Blogeinträge. 
Ganz bewusst und absichtlich durchlaufe ich noch einmal all diese Gefühle... 
Und frage mich, warum ich das alles eigentlich so lange erduldet habe. 
Immer wieder diese Enttäuschungen,  Verletzungen,  immer wieder...  Manchmal grenzend an Verzweiflung. 
Und doch begann ich immer wieder von vorne.
Warum?
Die Antwort war Angst.
Angst aufzugeben.  Angst,  niemals das zu finden,  was ich so sehnlichst suchte.  Brauchte. 
Diese Angst war schlussendlich wohl immer größer als die vor erneuter Verletzung.

Ironisch.
Dass Angst einem Mut verleihen kann. 
Mut und Kraft, durchzuhalten. 


Was den Zahnarzt betrifft muss ich mal wieder durch die Scheiße durch. 
Was das andere betrifft - muss ich keine Ängste mehr haben...

Montag, 2. Oktober 2017

Deshalb.

...  weil du mich berührst ... 

Und damit meine ich nicht nur deine Hand auf meiner Wange.
Deinen Arm um meine Schulter.
Deine Lippen auf meinen. 

Es geht tiefer. 
Bis in die Seele. 

Wenn du da bist,  wenn ich von der Arbeit komme.  Und du mir die Füße massierst.
Wenn du mich abends ins Bett bringst.  Und mich noch ein bisschen hältst,  übers Haar streichelst.
Wenn ich dich morgens aufwecke. Und du dich an mich kuschelst,  schlaftrunken. 
Wenn wir zusammen albern sind.  Diese Insider,  die nur wir verstehen.  Unsere eigene Sprache. 
Wenn wir den Sonntagmorgen im Bett verbringen.  Und uns in tiefgründige Gespräche vertiefen.  Arm in Arm. 
Wenn du mich anschaust.  Und mir klar wird,  wie du mich siehst...  In deinen Augen bin ich schön.  Begehrenswert. 
Wenn ich die Freude in deinem Gesicht lesen kann,  weil ich deine Welt mit dir teile. 


Deshalb.
Bist du es.
Deshalb.
Lohnt sich Alles.
Deshalb.

Freitag, 22. September 2017

Zeit.

Vor zwei Tagen wühlte ich in alten Emails.
Mir war langweilig und ich fühlte mich einsam.
Und ehe ich mich versah machte ich einen ungewollten Ausflug in die Vergangenheit.
Was ich schon längst aus meinem Leben gelöscht hatte...  Hier existierte noch ein Überbleibsel,  schwarz auf weiß.
Warum eigentlich?
Vergessen...  Wirklich?
Verblasst,  mehr und mehr,  so wie die Zeit aus der es stammt.
Doch wirklich vergessen wird man sie nie.
Nur mit anderen Augen betrachten.

Aber nun muss es weg.  Endgültig.
Es ist Zeit.
Ich brauche das nicht mehr.
Und niemals wieder.

Es scheint so lange her zu sein.
Obwohl ich so lange darunter litt.
Gestern schrieb ich einem alten Freund,  wie lange es doch schon her ist,  als wir uns stundenlang via Skype unseren kummer klagten.
Und nun haben wir uns seit Monaten nicht mehr gesprochen.  Weil das die Basis war.  Die nun nicht mehr da ist.
Und ich sagte ihm,  wie schön es doch sei,  dass es uns beiden nun gut geht.
Wir gefunden haben.  Gefunden wurden.
Zeit ist etwas Seltsames...

Ich gehe in meinem Posteingang wieder vorwärts in der Zeit.
Da bist du.  Unsere ersten Zeilen.
Eigentlich noch gar nicht so lange her.
Und dennoch kann ich mir bereits heute kein Leben mehr ohne dich vorstellen.
Ich bin glücklich. Du machst mich glücklich,  jeden Tag.

Und nun liege ich hier...  Warte auf morgen, denke an gestern und dann wieder an ein weit entferntes Morgen.
Und fühle...  Angst.
Angst vor der unberechenbaren Zeit.
Die einem niemals sagt was sie bringt,  bis sie es bringt.
Die gibt und nimmt.
Die Narben hinterlässt und die sie heilt.
Die lang oder kurz sein kann...

Samstag, 19. August 2017

Was zählt

Das Leben kann immer wieder deine Pläne durchkreuzen.
Es kann dich ängstigen.
Dich zum Weinen bringen.
Wütend machen.
Verwirren.
Es kann immer wieder ein Miststück sein.

Und doch kann es dir am Ende eines Tages ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.
Auf dein tränenüberströmtes Gesicht...

... dann,  wenn dir klar wird,  dass du in ihm Menschen hast,  mit denen du und die miteinander in Liebe verbunden sind...

Letztlich.
Zählt nur.
Das.

Montag, 31. Juli 2017

Wir waren mutig

Ich stellte dir die Frage, an jenem Tag.
Obwohl ich die Antwort fürchtete.
Doch wenn ich eines gelernt hatte in den jüngsten Jahren zuvor,  dann,  dass man diesen Mut aufbringen muss.
Dass man sich selbst genug wert sein muss,  um nicht der Zeitvertreib eines anderen zu sein. Oder der Spielball.  Oder was auch immer.
Dass es Mut braucht,  sich auf einen anderen Menschen einzulassen.  Ganz.  Ohne wenn und aber.

Wir waren beide mutig.
Und es hat sich gelohnt.